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Im Labor gezüchtete Diamanten stellen eine bemerkenswerte Abkehr von traditionellen Abbaumethoden dar. Diese Diamanten werden sorgfältig in einer kontrollierten Laborumgebung gezüchtet, anstatt aus der Erde gewonnen zu werden.
Sie weisen eine ähnliche Struktur wie natürliche Diamanten auf und bestehen aus Kohlenstoffatomen, die im klassischen Diamantkristallgitter angeordnet sind. Hinsichtlich ihrer optischen, chemischen und physikalischen Eigenschaften sind sie von ihren natürlichen Pendants nicht zu unterscheiden.
Diese im Labor gezüchteten Edelsteine werden in Umgebungen gepflegt, die die genauen Bedingungen nachahmen, unter denen Diamanten auf natürliche Weise unter der Erdkruste kristallisieren.
Die Herstellung von Labordiamanten erfolgt in sorgfältig kontrollierten Laborumgebungen, die die für die Diamantbildung essenziellen natürlichen Bedingungen nachbilden. Zwei Hauptmethoden kommen zum Einsatz: Hochdruck-Hochtemperatur-Verfahren (HPHT) und chemische Gasphasenabscheidung (CVD). Beim HPHT-Verfahren wird ein kleiner Diamantkeim in einer Presse hohem Druck und hoher Temperatur ausgesetzt, während bei der CVD ein Gasgemisch verwendet wird, um Kohlenstoffatome auf ein Substrat abzuscheiden und so Diamantkristalle zu bilden.
PASCAL verwendet die CVD-Methode (Chemical Vapor Deposition), die HPHT überlegen ist, bei der Herstellung von Diamanten aus Labor anbau.
Der komplexe CVD-Prozess beginnt damit, dass Kohlenstoffatome großer Hitze und hohem Druck ausgesetzt werden, wodurch eine kristalline Struktur entsteht, die natürlichen Diamanten ähnelt. Anschließend werden die Diamanten geschliffen und poliert, um ihre maximale Brillanz zu entfalten, die an den Reiz von Diamanten aus der Mine erinnert.